Viergeschossige Tiefgarage mit angegliedertem Ärztehaus. Die Baugrube ist mit einem 7 Meter, teilweise zweifach rückverankerten Verbau hergestellt. Die Gesamtkonstruktion erfolgt als weiße Wanne. Die Fahrbahnbeläge der Tiefgarage und die Abdichtung erfolgen in Gussasphalt-Ausführung. Die Tiefgaragendecken werden mit Spannbetonfertigteilen mit einer Spannweite bis zu 15 Meter ausgeführt. Die Oberflächen der Tiefgaragenwände werden in SB II ausgeführt. Das Ärztehaus behält 2 Linearbeschleuniger, zu deren Herstellung 650 m³ Barytbeton zur Ausführung gelangen.
Die Flora in Köln bildet den Mittelpunkt des Botanischen Gartens, welcher nach Entwürfen von Joseph Peter Lennè im Jahre 1864 angelegt wurde. Der Anbau auf der Nordwestseite der Flora wird nun komplett abgebrochen und durch einen modernen und funktionalen dreigeschossigen Neubau aus Stahlbeton ersetzt. Die historischen Ecktürme werden ertüchtigt und bleiben weitestgehend erhalten. Äußerst aufwändig gestalten sich die Abbruch- und Sanierungsarbeiten der zu erhaltenden Bausubstanzen. Im Bereich der Fassaden wird das historische Mauerwerk saniert und mit farbig angelegten und aufwändig gestalteten Sichtbetonfertigteilelementen ergänzt. Insgesamt werden cirka 4000 m² Stahlbetondecken und etwa 4500 m² Stahlbetonwände hergestellt, überwiegend in der Betongüte C 30/37, mit einem Bedarf an Betonstabstahl von rund 750 Tonnen.
Eingeschossige Tiefgarage mit mehr als 400 Stellplätzen. Die Herstellung ohne Dehnfugen stellt besondere Anforderungen an die Betontechnologie. Die Abmessungen der Unterzüge im Achsmaß von 10m betragen 0,80 x 1,30 x 100,00m, und werden mit absenkbaren Tischen und abklappbarer Seitenschalung hergestellt. Die Einfahrtrampen sind aus Sichtbeton II. Die Abdichtung der Tiefgaragendecke erfolgt mittels Gussasphalt.
Hierbei handelt es sich um eine Neugestaltung einer bestehenden Förderschule. Die gesamte bauliche Maßnahme ist in 3 Einzelmaßnahmen unterteilt: nach dem erfolgten Abriss der Verwaltung und der Aula entstehen dort die neuen Bauteile, die bestehenden Klassenbereiche werden schrittweise neu gestaltet, die Turnhalle wird umgebaut und modernisiert. In allen bestehenden Bauteilen erfolgt eine zum Teil umfangreiche Ertüchtigung der vorhandenen Tragkonstruktionen. Bei den Neubaukörpern handelt es sich um eine teilschlüsselfertige Herstellung (Erdbau, Rohbau, Dach, Wand und Fassade). Die Wand- und Deckenflächen ca. 4000 m² werden in SB II - und SB III - Qualität hergestellt. Als Fassade kommt eine Vorhangfassade in hellem Beton zur Ausführung, Teile der Aussenfassade erhalten eine wärmegedämmte Alufassade.
Erweiterung der bestehenden Rhein-Mosel-Halle. Aufwändige Sanierung und Umbau der Bestandsbebauung mit Stahlkonstruktionen und Absicherungsmaßnahmen. Für die Erweiterungsbereiche werden zur Lastabtragung Klein- und Großbohrpfähle hergestellt. Die Wände erhalten teilweise bewehrte Spritzbetonschalen.